Man mag es kaum glauben, aber ich finde zurzeit echt wenig Zeit, um fuer euch ein paar Zeilen zu schreiben und die naechste spannenden Tage liegen auch schon wieder vor mir.
Der zweite Tag in Kyoto, welcher uns mit Sonne empfing, begann mit einer Fahrt zum Kinkakuji – dem Goldenen Pavilion Tempel. Eigentlich wollte ich vermeiden, solche Beruehmtheiten zu besuchen, aber es zog mich doch dorthin. Man kann nicht sagen, dass wir die einzigen dort waren, aber gelohnt hat es sich trotzdem.
Ist er nicht wunderschoen? Mit mehr Sonne, haette er natuerlich noch mehr geglitzert *kira-kira* !

Das interessante an ihm sind die drei Geschosse, welche alle einen anderen Stil erbaut wurden. Auf der Spitze sitzt ein goldener Phoenix!
Neben dem Pavilion selber ist der grosse Garten auch wunderschoen!



Diese Dame, „Rikushu no Matsu“ ist um die 600 Jahre alt… geformt und gestuezt als Boot.


Ich hatte es ja schon erwaehnt, ich durfte den sich verfaerbenden Ahorn bewundern!


Ich weiss nicht warum, aber ich mag dieses Bild ganz besonders:



Im jap. Tee-Garten innerhalb der Anlage:

Kalter Matcha mit speziellem Gebaeck – miammi und seeehr erfrischend!


Jeder, der sich in Kyoto aufhaelt, sollte sich nicht scheuen, trotz der vielen Menschen am Kinkaku-ji, diesem einen Besuch abzustatten. So ruhig, wie die Bilder rueberkommen, haben wir es erlebt. Alles andere haben wir nicht „gesehen“. Ist eigentlich wie im Leben selber… trotz all des Trubels um einen herum versuchen, sich seine Oasen der Ruhe zu suchen.
Danach ging es zu Fuss weiter…





…zum versteckten Toji-in.
Ein im Jahre 1338 erbauten Zen-Tempel unter dem Shogunat der Ashikaga. Dieser Tempel wird von Bustouristen nicht angefahren. Die regelmaessigen Besucher fahren mit dem Taxi vor oder kommen, wie wir, nach endlosen Minuten der Sucherrei, dort an ^^ !

Als ich da so sass, in den Garten blickend, dachte ich, das ist MEIN Tempel. Nicht im Sinne des Besitzes, sondern vom Gefuehl her… wir passten gut zusammen!



Kennt jemand von euch die „Otori-Buecher“? Meine Eltern erinnern sich bestimmt daran, mit welcher Hingabe ich sie an der Ostsee verschlungen habe und sie teilweise nicht ertragen konnte vor Spannung. Dieser Freund spielt da eine nicht ganz unbedeutende Rolle. Ein Inbegriff des Wortes Geduld:



Das Innere des Tempels:

Lange hab ich vor diesem Bambus-Rohr gesessen und den Tropfen zugeschaut:

Ich weiss gar nicht mehr, wie lange wir den Tempel einfach nur genossen haben. Ausser uns war eigentlich niemand dort… Wunderwunderschoen!
Da der beruehmte Ryoan-ji „fast“ um die Ecke lag, sind wir auch noch dorthin gewandert. Auch dieser Zen-Tempel ist ein UNESCO Weltkulturerbe und bekannt durch seinen Steingarten.


Ich war aber in Gedanken von zu sehr beim Toji-in und konnte mich nicht mehr auf diesen Garten einlassen. Lieber hatte ich diesem Kunststudenten zugesehen, wie er die Steine auf sein Blatt zauberte:



Dieses war fuer den der letzte Tempel. Von dort machten wir uns auf zur Pontocho.

Auf dem Weg dorthin, bin ich, habe ich eine wunderbare Bekanntschaft gemacht… Taiko no Tatsujin. An dem Tag konnte ich noch nicht ahnen, wie sehr mich die Trommeln in den Bann gezogen hatten ^^ !
Dai in Action
! Ich mag Menschen, die jeden Spass mitmachen und im Herzen Kind geblieben sind ^^ !

Danach haben wir unserer Kreativitaet in diesen tollen Fotoautomaten freien Lauf gelassen ^^


…und sind dann in Pontocho angekommen,

…wo wir in das selbe Restaurant gewandert sind, wie vor zwei Jahren. Gluecklicherweise konnten wir noch Kawadoko speisen, einer Terasse draussen, ueber dem Fluss Kamo
!


Die Getraenke-Karte… ja, Sake und Bierchen gab es auch an diesem Abend *uhijuijui* ^^ !

Lecker Vorspeise
!
Von den anderen zig Gaengen habe ich kaum Bilder, da wir uns mehr aufs Quatschen konzentriert hatten.

SO giesst man in Japan Sake ein… immer schoen grosszuegig ueber den Rand laufen lassen!


Und einer der letzten Gaeste des Abends:

Mit diesem Bild verabschiede ich mich fuer diesen Tag
! Ja, wir sind noch im Hotel angekommen und haben es am naechsten Tag tatsaechlich wieder frueh aus den Federn geschafft
!



Wirklich beeindruckend wie sauber das dort überall in Japan wirkt. Die Japaner scheinen sich da wirklich Mühe zu geben
Was wurde denn nun aus der Ninja-Akadmie und kannst du jetzt das Sharingan von Darius?
Von: Dennis am 23. September 2009
um 06:54
Die Japaner geben sich wirklich Muehe und eigentlich jeder nimmt seinen Muell wieder mit
!
Leider, leider, leider habe ich mein Sharingan nicht zur Perfektion bringen koennen…. Darius’ ist einfach unerreichbar
!
Von: sui fēng am 26. September 2009
um 04:42
wunderschöne und berührende bilder,ich hoffe das ich auch eines Tages diesem schönen Land einen Besuch abstatten kann…
„Wahres Können bedarf keiner Anstrengung“
das ist das was mir vom Herzen dazu einfällt..
Alles Liebe..E
Von: kenzo108 am 15. Oktober 2009
um 02:34