Die Yogalehrerausbildung und ich – ein neuer Blog im Blog entsteht!

Wenn ich nun schreibe, es stehen wieder Veränderungen in meinem Leben an, dann ist es irgendwie nicht richtig, denn es verändert sich ja ständig vieles. Leben bedeutet Veränderung.

Parinama

Es gab eine Zeit, da hatte ich das Bedürfnis, mein Leben bis in kleinste Detail zu planen. Glücklicherweise ist diese Zeit schon lange vorbei. Ich eigne mich nicht als Micromanagerin. Für mich ist es gut, im Groben zu wissen, wohin die Reise weiter gehen könnte. Je feiner ich in der Planung werde, desto eher wird mir bewusst, dass ich die Dinge noch weniger kontrollieren kann. Die vermeintliche Sicherheit, die das Planen und Strukturieren mir vorgaukelt, endete dann eher in einer Art Kontrollverlust 😀 .

Ich lebe mein Leben. Es geschehen Dinge – gute, supergute, schlechte, superschlechte – ich treffe Menschen – nette, supernette, weniger nette – und aus diesen Dingen und Begegnungen wird dann irgendwie was draus gemacht. Die Wertung der Dinge und Menschen ist natürlich eine Sache für sich und wäre fast einen eigenen Artikel wert. Alles ist relativ. Ob gut oder schlecht, wer kann es sagen…?

Es gibt jedoch Dinge, die ziehen sich wie ein roter Faden durch mein Leben und entwickeln sich immer weiter. Daher wird der eine oder andere der mich kennt nun sagen – na, das lag doch auf der Hand 🙂 . Einigen, denen ich es bereits erzählt habe sagten, es würde gut zu mir passen bzw. das ist genau „dein Ding“.

Wenn ich das hörte dachte ich nur – gut, dass ihr das wenigstens wisst, denn bis zuletzt war ich mir gar nicht so sicher.

Bevor es jetzt hier aber weiter geht und ihr entscheiden könnt, ob ihr weiter lesen möchtet oder nicht, folgt das eigntliche Thema – im September 2017 werde ich bei „Yoga-now e.V.“ eine Yogalehrerausbildung starten. Eine Ausbildung zur YogalehrerIN natürlich *g* .

An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön von Herzen an meine Family, denn ohne ihre Unterstützung wüsste ich gar nicht, was ich während der Ausbildungszeit mit Zuki hätte machen sollen. Neben dem finanziellen Aspekt war für mich eine gute Unterbringung meiner Hündin der wichtigste Punkt. Wenn ich sie nicht gut versorgt weiß, geht bei mir gar nichts.

Ein weiters dickes Dankeschön an meinen Chef, der mich für die Ausbildungswochenenden freistellen wird, so dass ich mir keine Gedanken machen muss, dass Praxistermine in meine Wochenenden grätschen.

13164232_1203960172948208_3408511092958265524_n

Wozu eine Yogalehrerausbildung?

Tjööö…. Warum mache ich das. Ist ja nicht so, dass ich nicht schon einige Ausbildungen in meinem Köfferchen habe. Warum erneut Zeit und Geld investieren und sich wieder Prüfungen stellen. Wozu der ganze Stress für einen Beruf, bei dem man auch schauen muss, wie man sein zum Leben nötiges Geld zusammen bekommt?

Schreibe ich jetzt, dass es eine Herzensgeschichte ist, reicht es euch vermutlich nicht. Wobei es so ist. Wenn ich minutiös alle Punkte aufgelistet hätte und mir wie immer einen Kopf über alles gemacht hätte, hätte ich sagen müssen – Nic, du hast nen Knall. Komm mal wieder runter. Deine Prüfung vor der Tierärztekammer ist noch gar nicht so lange her. Eigentlich fast zwei Jahre genau *lach* . Fakt ist, dass ich diesen Beruf nicht brauche, um „überleben“ zu können. Zudem liebe ich meinen Beruf als Dentalhygienikerin und muss mich beruflich nicht verändern, um glücklich zu werden.

Mein Herz hat jedoch gesagt – mach das! Verfolge das weiter! Es fühlt sich gut und richtig an!

Die Yoga-Ausbildung mache ich vor allem für mich. Vor zig Jahren hatte es begonnen, dann kam eine Zeit, wo der Yoga und ich getrennte Wege gegangen waren und dann kam er mit einer Macht zurück, die mich fast „umgehauen“ hat. Getrennte Wege ist etwas theatralisch und drastisch geschrieben 😀 . Das von vor einigen Jahren ist ja trotzdem noch in mir und hat sich mit in meinem anderen Drumherum ebenfalls entwickelt bzw. hatte mit Sicherheit Einfluß auf einiges.

In den letzten Monaten habe ich viel über mich und mit mir selbst lernen dürfen und habe dabei auch bemerkt, w i e sehr ich die direkte Arbeit mit Menschen mag – nicht nur im Bereich der Zähne. Wenn ich daran denkte, dass ich nach dem Abi eigentlich vor hatte ein Studium für einen Beruf zu wählen, in dem ich wenig Kontakt zu Menschen gehabt hätte, da mir Menschen „unheimlich“ und zu anstrengend waren, ist das schon ziemlich witzig irgendwie 😀 .

Das Bedürfnis tiefer in den Yoga einzutauchen wuchs. Nie hätte ich das erwartet, als ich vor gut einem Jahr aufgrund unsere neuen Behandlungsstühle in der Praxis, via meinen extremen Rücken- und Hüftproblemen wieder zum Yoga kam. Und dann nach weiteren Monaten – ohne eigentlich gezielt nach jemandem zu suchen – einen wirklich ganz tollen Lehrer gefunden habe. Das kann ich immer noch so sagen. Aus einem „ich-muss-meinen-Körper-wieder-in-Ordnung-bringen“ wurde schnell mehr. Hätte ich diesen Menschen nicht getroffen, der durch seine Art und sein Wissen bestimmte Dinge in mir getriggert hat, wäre vielleicht alles anders gekommen. Oder auch nicht; es wäre einfach noch nicht an der Zeit gewesen.

Stolpersteine in Leben – im Moment des Stolperns könnte man sie manchmal verfluchen. Okay, oft..! Ich auf jeden Fall. Diese Dinger, die einen zwingen kurz inne zu halten, die Wehtun können, die einen vielleicht auch in eine andere Richtung schubsen oder man auch wieder aufstehen muss, wenn es eher Fallsteine als Stolpersteine waren. Bisher möchte ich aber sagen, dass fast alle dieser kleinen Steinchen wichtig waren in meinem Leben.

Die Suche nach einer guten Yogalehrerausbildung

Diese Suche war wieder keine wirkliche Suche, denn letztendlich lag die Entwicklung der letzten Monate recht klar auf der Hand. Eigentlich.  Ich komme aus einem mediznischen Bereich, habe schon ein paar Jahre an Erfahrungen in den unterschiedlichsten Gebieten „auf dem Buckel“ und habe daher vielleicht auch bestimmte Ansprüche. Ja, ich könnte mich in einem 4 Wochen-Intenivkurs zum Yogalehrer ausbilden lassen. Dazu könnte ich meinen Urlaub nutzen. Dann hätte ich den Schein bald in der Tasche. Medizinisches Hintergrundwissen habe ich, wie Training/ Verhaltenstraining funktioniert, weiß ich auch. Gruppen bekomme ich ebenfalls angeleitet. So ein Yogaschein ist fix gemacht und ich könnte durchstarten. Außerdem müsste ich dann nicht über ein Jahr warten, bis ich loslegen könnte.

Was mir für meine Ausbildung wichtig ist und warum ich mich für  Yoga-now e.V. entschieden habe, werde ich in einem separaten Artikel schreiben.

Ein Blog im Blog

Als ich vor ein paar Monaten Carmen’s Blog gefunden hatte, in dem sie über ihre Ausbildung schreibt, hätte ich nicht gedacht, dass ich es ebenfalls einmal tun werde. Dann startete ein weiterer Blog – Into Yoga – und da war die Sache für mich schon fast klar 😀 .

Ich hatte überlegt, einen neuen zu starten. Die Ausbildung startet zwar erst in 1 1/4 Jahren, aber bis dahin wird sich meine eigene Yogapraxis ebenfalls weiter entwickeln. Das ist für mich keine getrennte Sache – das gehört zusammen. Wie letztendlich alles, was ich hier über die Jahre geschrieben habe, oder auch auf „Tali’s Welt“. Das alles ist ein Teil von mir und daher auch ein Teil meines Yogaweges. Ich werde hier auf einer neuen Seite einfach all die Artikel sammeln, die irgendwie mit der Yogalehrerausbildung zu tun haben. So fühlt sich das für mich gut an 🙂 !

Wer mag, ist herzlich dazu eingeladen, meinem „Tagebuch“ zu folgen 😀 .

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s