Die richtige Yogalehrerausbildung für mich

Yogalehrerausbildungen gibt es wie Hundetrainerausbildungen – der Markt ist voll und für jeden bietet er etwas. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, wo es sich für einen richtig anfühlt. Ich werde hier die Eckdaten meiner kommenden Ausbildung bei „Yoga-now e. V.“ aufschreiben und auch meine Beweggründe, warum ich genau diese Ausbildung starten möchte.

Vor kurzem ist bei „Yogaeasy“ ein Arikel veröffentlicht worden mit einer Liste der „Besten Yogalehrerausbildungen“. Ich kann mir da kein Urteil drüber erlauben, da ich viele der Schulen bzw. Lehrer einfach nicht persönlich kenne. Teils nur über deren Videos auf der Yogaeasy-Seite. Drum verlinke ich diesen Artikel am Ende und ihr könnt drin stöbern 😀 .

Eine weitere interessante Frage war (und ist immer noch) für mich – und es war die Frage, weswegen es für mich auch gar nicht so sicher war, dieses Projekt starten zu wollen – ist es möglich, in relativ kurzer Zeit Menschen eine Basis so zu vermitteln, dass sie als Yogalehrer an andere Menschen gelassen werden können?! Da diese Frage für mich sehr elementar gewesen ist, wird es dazu jedoch einen weiteren Artikel geben.

Eckdaten der Ausbildung:

Yoga Stil: Traditionsübergreifend

Yoga Lehrer: Dozenten-Teamyoganow

Inhalt Stufe1: 

  • Was ist Yoga? (Yoga und Religion, Yoga im Heute)
  • Der Ashtanga (Der achtgliedrige Pfad)
  • Yoga-Philosophie (Sutra, Bhagavadgita, Hathayogapradipika, Grundlagen Veden, Upanishaden, Samkhya)
  • Anatomie und Physiologie I & II (Allgemeine Anatomie, Anatomie der 12 Basisasanas, Anamnese im Yoga)
  • Hatha-Yoga (Kriyas, Pranayama, Rishikesh-Reihe, Besonderheiten zu Sivananda-, Iyengar-, Power-, Jivamukti-, Vini-, Therapeutischer und Restorativer Yoga, Yoga-Nidra, Bandhas, Mudras, Adjustments im Yoga, Ashtanga-Vinyasa-Yoga, 1. Serie)
  • Übergeordnete Systeme (Chakra, Kosha, Guna, Tattva, Nadis, Mantra, Naad)
  • Meditation
  • Kundalini-Yoga [nach Yogi Bhajan] (Sichtweise und Grundlagen des Kundalini Yoga, Kriyas)
  • Grundlagen der Ayurveda
  • Der Yogalehrer (Stimmbildung und Atemschulung, Auftritt, Präsenz, Didaktik, Berufsorientierte Ausrichtung und Existenzgründung)

Dauer: 1 1/2 Jahre (17 Termine incl. Prüfung, jeweils Samstags und Sonntags + 10×90 Minuten ausbildungsferne Hospitationen)

Stundenzahl: ~500

Durchschnittliche Gruppengröße: max. 12 Teilnehmer

Weiterführende Ausbildung: Stufe 2 mit ~330 Stunden an 11 Wochenenden

Ort: Hamburg

Kontakt: Thomas Kluge info(ät)yoga-now.eu

Für mich ist es eine gut überschaubare Zeit, auch wenn mir schon etwas schwummerig wurde, als ich die Daten in meinem Kalender eingetragen habe 😀 .

Wer mehr über die Ausbildungsinhalte lesen möchte, sollte in den Blogs stöbern. Viele Fotos und viele schöne Berichte!

Meine Ansprüche

Yoga ist sehr viel mehr als ein Fitnessübungs-Program, mehr als etwas, um den Körper in Form zu bekommen und geschmeidig zu werden. Mehr als Faszientraining, Muskelaufbau und Entspannung und Wellness. Auch wenn jetzt in der kommenden Sommerzeit der Punkt „Waschbrettbauch“ durch Yoga wieder das Internet zu fluten scheint 😀 .

Ich hatte einfach Glück, dass ich jemanden getroffen hatte, der den Spagat schafft von dem, was ihm wichtig ist, seinen Kurs-Teilnehmern und Schülern zu vermitteln und dem, was sie vielleicht von einem Yoga-Kurs erwarten. Jemand mit einem fundierten Background. Ein Background, der für mich immer tiefer wahrnehmbar wird.

Vor längerer Zeit dachte ich, wie schön, dass dieser Mensch zusammen mit seinem Dozententeam seinen Ausbildungs-Schülern dieses Wissen mitgeben kann. Das können richtig gute Yogalehrer werden! Natürlich ist jeder für sich selbst verantwortlich, was er daraus letztendlich macht. Aber das Wissen wird zur Verfügung gestellt.

Traditionsübergreifend

Als ich vor 12 Jahren das erste Mal über eine Ausbildung nachdachte, war der Markt noch gar nicht soooo groß wie heute. Ich hatte vier Ausbildungseinrichtungen im Blick – ein Institut im Hamburger Osten, zwei Schulen in der Nähe „meiner“ Praxis und eine „4-Wochen-Ausbildung“.

Bei allen bestand das Problem für mich darin, dass sie einen bestimmten Stil vermittelten. Ich mochte mich jedoch nicht für einen festlegen – ich wollte einfach „Yoga“ lernen, studieren.

Es bestand auch die Möglichkeit beim BDY eine freie Ausbildung zu starten, bei der man selber schauen muss, zu welchen Praxisteilen man wo hinfährt. Auf der einen Seite sehr flexibel, auf der anderen war das mit dem Alltag schwer zu verbinden.

Ich selber fühle mich dem Asthanga Vinyasa sehr verbunden – einem traditionellem Stil. Dieser liegt jedoch nicht jedem Menschen. Die Menschen, die ich ansprechen möchte, sollte ich irgendwann mal so weit sein, Unterricht zu geben, würden vermutlich nicht zu mir kommen, wenn ich sagen würde, wir starten jetzt mit Ashtanga.

Daher brauche ich für meine Ausbildung auch einen weiterführenden Background. Nebst dem, dass ich meine Ashtanga-Praxis im Einzelunterricht weiter vertiefe. Für mich fühlt sich das gut an. Ein „richtiger“ Ashtangi würde vielleicht sagen, hey, Ashtanga ist für alle da. Ich arbeite jedoch seit so vielen Jahren mit Menschen zusammen, habe dabei so viele Erkrankungen kennenlernen dürfen. Auch wenn Ashtanga für alle da wäre, denke ich, dass so mancher Mensch mit etwas anderem einfach besser dran wäre 🙂 .

Mein Ziel

Mein großes Ziel – ob ich dahin kommen werde, werde ich dann sehen – einen Menschen sehen/ wahrnehmen, einem Menschen zuhören und dann das in der Situation passende für ihn auswählen.

Ob ich mit meiner ausgewählten Ausbildung dorthinkomme, ob ich überhaupt die Fähigkeiten dazu mitbringe, wird sich zeigen. Aber wenigstens grobe Ziele sollten gesteckt werden 😀 . Es wird ein langer Weg werden. Wie dann alles kommt, welche Wege sich vor mir auftun werden, wird sich dann eh zeigen. Ich freue mich auf jeden Fall sehr sehr sehr.

Der Artikel

Dieses ist der oben erwähte Artikel https://www.yogaeasy.de/artikel/Die-besten-Yogalehrer-Ausbildungen.

______

(Das Logo dieses Artikels ist entnommen bei Yoga-now e.V.)

 

 

 

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Ein Kommentar zu „Die richtige Yogalehrerausbildung für mich

  1. Hey, das hört sich doch nach einem guten Weg an. Ich beginne auch im September in Leizig die Ausbildung zur Kundalini-Lehrerin. Freu mich schon sehr….viel Glück auf deinem Weg. 🙂

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